ABLAUF

Erstkontakt

Der erste Kontakt kann telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. 

Eltern können sich melden, wenn sie sich Sorgen um ihr Kind machen und eine psychotherapeutische Unterstützung in Betracht ziehen. Auch Jugendliche können selbst Kontakt aufnehmen, wenn sie Unterstützung suchen.

In einem ersten Gespräch klären wir, ob ein Termin für ein persönliches Erstgespräch sinnvoll ist.

Erstgespräch

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und besprechen gemeinsam die aktuelle Situation. Dabei geht es darum, die bestehenden Schwierigkeiten besser zu verstehen und erste Fragen zu klären. Auch organisatorische Aspekte der Behandlung können in diesem Termin besprochen werden.

Je nach Alter und Situation findet das Erstgespräch mit den Eltern, mit dem Jugendlichen oder gemeinsam statt.

Probatorische Sitzungen

In den ersten Sitzungen verschaffe ich mir ein umfassendes Bild von der Situation des Kindes oder Jugendlichen. Diese Phase wird auch als probatorische Phase bezeichnet und dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der diagnostischen Einschätzung.

Neben Gesprächen mit dem Kind oder Jugendlichen und – je nach Alter – mit den Eltern können auch diagnostische Verfahren eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise standardisierte Fragebögen, klinische Interviews oder weitere psychologische Testverfahren. Die Diagnostik hilft dabei, die bestehenden Schwierigkeiten genauer einzuordnen und mögliche Ursachen sowie aufrechterhaltende Faktoren besser zu verstehen.

Auf Grundlage dieser Informationen besprechen wir gemeinsam, ob eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist und welche therapeutischen Ziele und Schritte hilfreich sein können.

Die probatorischen Sitzungen bieten außerdem die Möglichkeit zu prüfen, ob sich Ihr Kind oder Sie als Jugendlicher in der therapeutischen Zusammenarbeit wohlfühlen und eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entstehen kann.

Beginn der Therapie

Wenn eine Therapie angezeigt ist, kann nach der diagnostischen Phase eine regelmäßige Behandlung beginnen. Gemeinsam formulieren wir Ziele für die Therapie und besprechen, welche Schritte hilfreich sein können.

Die Sitzungen finden in der Regel einmal pro Woche statt und dauern 50 Minuten.

Einbeziehung der Eltern/Bezugspersonen

Bei jüngeren Kindern ist die Zusammenarbeit mit den Eltern ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Eltern werden regelmäßig einbezogen, da sie eine zentrale Rolle im Alltag des Kindes spielen.

Bei Jugendlichen kann die Situation anders sein. Jugendliche haben zunehmend ein Recht auf Selbstbestimmung und können entscheiden, ob und in welchem Umfang Eltern oder andere Bezugspersonen in die Therapie einbezogen werden. Manche Jugendliche wünschen sich eine enge Zusammenarbeit mit ihren Eltern, andere möchten zunächst allein über ihre Themen sprechen.

Gemeinsam besprechen wir, welche Form der Zusammenarbeit für die jeweilige Situation sinnvoll und hilfreich ist.

Abschluss der Therapie

Die Dauer einer Kinder- und Jugendpsychotherapie kann unterschiedlich sein und hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Art der Belastung, der individuellen Situation des Kindes oder Jugendlichen sowie den gemeinsam vereinbarten Therapiezielen. Oft umfasst eine Behandlung mehrere Monate, in manchen Fällen auch einen längeren Zeitraum.

Wenn sich die Situation stabilisiert hat und die gemeinsam vereinbarten Ziele erreicht wurden, wird die Therapie schrittweise beendet. In der Abschlussphase schauen wir gemeinsam auf die Veränderungen und Fortschritte während der Therapie und darauf, wie die neu gewonnenen Strategien und Erfahrungen im Alltag weiter genutzt werden können.

 

 

 

 

 

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